Bildhauer Martin Aurel mit Skulpturen

INNEN

Im Innern meiner Selbst, im Wesen drinnen, da ist die Quelle der Kraft. Da ist die Verbindung, im tiefsten unangetastet, ewig waehrend, welche Heilung bringt und Ganzheit. Sie ist die unerschuetterbare Erinnerung an das Untrennbare. An das eine Leben.

Sowie ich taetig bin, so schaffe ich aus eben diesem Innersten Moment. So gebe ich mich hin, der Quelle, dem Leben. Alsdann mein Werk, aus dem heraus entstehe, sowie ein Abbild dessen sei, es zu erkennen und verstehen, gleichwohl ein Liebeszeugnis werde.

Martin Aurel, Oktober 2016

Wie mache ich Kunst?

Zu Beginn gibt es zwei unabhängige Motive. Die Modi des „Suchen“ und des „Auf-den-Punkt-bringen“. Bei letzterem entsteht ein innerer Drang, etwas bzw. Kunst zu erleben | abzubilden | umzusetzen. Oft geschieht dies erst nach der unerträglichkeit / aus der unaufhaltsamkeit heraus.
Der Modus des „Suchen“ hingegen lässt aus Leere kommen. Hier bin ich ganz offen und „Instrument“ für das Werk, welches sich durch mich erlösen lässt.

Die Suche

Treibt wie Wehend Schiff umher:
Der Steuermann; der Wind.
Das Ziel, im Nebel unbekannt,
erst sichtbar rührts am Kiel.

Der Drang

Reckt, sprießend sich empor
Zu Tageslichtern hin, sodass
Bewusst erblickt, betastet und
erhört, was brütet innen drinn.
Alsbald die Knospenkraft zersprengt,
die aüßerst trennend Hülle,
Worauf die Samenkerngestalt sich
aus- und sichtbar macht

Martin Aurel, Mai 2017

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